Ein kleines Lebenszeichen bzw. ein kleines Update von mir. Es ist lange nichts passiert hier. Genau genommen ist der letzte Beitrag fast genau ein Jahr her. Okay, das ist schon eine Weile… 🙂

Wie kommt’s?

Zunächst einmal hat die Arbeit mich viel eingespannt. Und dann war es natürlich auch so, dass ich wenig Lust auf privates Digitales hatte, nachdem ich letztes Jahr so viel gearbeitet habe. Und da ich ja beruflich auch viel Zeit am Computer verbringe (ich bin digitaler Nomade zurzeit), war die Lust, meine Wandertouren zu digitalisieren und porträtrieren – sagen wir mal – nun nicht ganz so enorm riesig.. :p

Statt stundenlangem Bildschirm-Arbeiten hab ich die Zeit also genutzt zum…

  • Wandern
  • Ausruhen
  • Chillen und im Park liegen
  • Sonne und Vitamin D tanken
  • Ausprobieren neuer Dinge
  • Freunde treffen
  • Nachdenken

Auch wenn ich versucht habe, so wenig wie möglich zu arbeiten, so hat es mich dann doch jeguckt, zumindest das ein oder andere Projekt einmal umzusetzen, wo ich auch persönliche Interessen mit verbinde. Ich lerne immer mehr dazu, und es ist natürlich reizvoll, einerseits das Neuerlernte in der Praxis umzusetzen und auszuprobieren. Zu schauen, welch neues Gesamtergebnis es mit dem Alten verbunden nun ergibt. Und zum anderen macht es natürlich Spaß, wenn ein persönliches Interesse hinter Projekten steckt und man kann Arbeit und Hobby miteinander verbinden kann.

Vor allem habe ich mich daneben aber auch viel mit einem für mich noch relativ neuen Thema beschäftigt: Ernährung bzw. gesunde Ernährung. Durch meinen starken Heuschnupfen im Frühjahr bin ich einmal mehr auf das Thema gestoßen worden sozusagen, und diesmal habe ich das Angebot „angenommen“ und begonnen, mich ausführlich damit zu beschäftigen. Bereits einige Male wurde ich auf dieses Thema gestoßen, doch so sehr wie dieses Mal hat es mich früher nie gepackt. Doch ich muss sagen: Sehr spannend.

Es geht dabei ja nicht „nur“ um Ernährung, sondern um viel mehr: Um die Frage, wie viel Energie habe ich eigentlich? Wo kommt diese her, wo geht sie hin? Warum habe ich manchmal viel, warum manchmal mehr und was hat die Ernährung damit zu tun? Ich bin noch am experimentieren, doch ich kann sagen, dass ich es sehr spannend finde, und dass dies ein Bereich der Persönlichkeitsentwicklung ist, den ich bislang echt eher vernachlässigt hatte. Manchmal braucht es offenbar eine ganze Weile, bis man Dinge sehen will. Vielleicht später dazu mal mehr.

Natürlich war ich auch viel draußen unterwegs und hab die ein oder andere Tour gemacht. Ein paar Bilder stelle ich unten ein. Ich war ein paar Mal auf einer meiner Lieblingsrunden in Overath und habe dort auch eine leichte Begeisterung am Trailrunning entdeckt, oder besser gesagt: Ich habe angefangen, das einmal auszuprobieren. Wollen wir die Kirche doch mal im Dorf lassen. Aber ich muss sagen, dieses noch etwas sportlichere Laufen durch die Wälder und über Pfade hat echt was.

Dazu haben wir in Overath auch ein oder zwei neue Touren ausgekundschaftet, von denen zumindest eine sehr, sehr schön war. Und ich war auch mal am Rhein wandern, doch dazu vielleicht dann auch ein ander Mal etwas mehr, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

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  • Tour 40, Montag, 6. September 2016, Hennef
  • Km: 12, Dauer: 2 Stunden, 13 Minuten, Höhenmeter: 150

Schon wieder fast 2 Wochen her, seit der letzten Tour. Echt krass, wie schnell die Zeit geht. Ich war heut auch sehr schnell unterwegs. Fast ein Schnitt von 6 Km/Std. ist glaub ich Rekord.

Habe mich wieder für die Hennef-Runde entschieden, 12 Kilometer an der Sieg und ein bisschen Wald und ein paar Höhenmeter, aber alles gemäßigt, über den Hügel und runter zum Stausee und zurück nach Hennef.

Die milden Temperaturen haben da natürlich geholfen und ich bin diesmal ein Stück mit (der richtigen) Musik im Ohr gelaufen. Das hat definitiv das Tempo erhöht.

Und – das habe ich eben erst gesehen – es war die 40. Tour in der Region. Zumindest die 40. hier eingetragene. Ich glaube, 1, 2 Touren habe ich mal vergessen. Und die Jakobswege zählen ja nicht mit. Ich freu mich auf die 50. 🙂

Die allererste hier dokumentierte Tour war übrigens die gleiche Strecke: Hennef. Am 12. April 2012, also vor viereinhalb Jahren (!), sind wir diese gelaufen. Und hier ist der Beitag. So lange existiert der Blog nun schon.

  • Tour 39, Dienstag, 23. August 2016, Hennef
  • Km: 12, Dauer: 2 Stunden, 40 Minuten, Höhenmeter: 150

Hennef Sieg Wandern20160823_122056

Weil gerade die Revival-Touren mir so viel Spaß machen und ich wieder mal neu das „Wandern vor der eigenen Haustüre“ entdeckt habe nach längerer Zeit, deshalb: Eine weitere Tour. Diesmal war ich in Hennef wandern an der Sieg.

Es war ja nur 2 Tage nach meiner letzten Revival-Tour in Overath, und doch war es eine ganz andere Wanderung. Schon interessant, wie sich die äußeren, klimatischen Bedingungen so schnell so stark verändern können: Hatte ich vor 2 Tagen noch mit krassem Regen zu kämpfen und dem Versuch, nicht zu frieren unterwegs durch die Nässe, so war es bei dieser Tour etwas ganz anderes.

Eine Hitzewelle hatte sich angekündigt, und ich war etwas spät dran, als ich erst um 11 Uhr gestartet bin. Es war schon bullig warm, und ich hatte kurz Sorge, da ich nur 1 Liter Wasser dabei hatte. Doch dann hab ich mich daran erinnert, dass ich notfalls in jedem Dorf nach einem Glas Wasser fragen kann.

Das hat mich beruhigt und damit konnte ich mich aufs Laufen konzentrieren und das mit Freude tun. Zudem war es im Wald angenehm kühl durch den Wind und Schatten.

 

  • Tour 38, Sonntag, 21. August 2016, Overath
  • Km: 13, Dauer: 2 Stunden, 38 Minuten, Höhenmeter: 450

Overath Bergisches Land Wandern

Mittlerweile hab ich es mir zum Spaß gemacht, meine derzeitige Lieblingstour „vor der Haustür“ (nagut, halbe Stunde mit dem Zug von Köln) auf Zeit zu gehen. Ich streng mich nicht über die Maßen an, nein, sondern genieße die Tour schon. Nehme die Runde allerdings auch etwas als sportlichen Anreiz, da ich sie inzwischen schon so gut kenne (obwohl ich mich bislang – bis auf heute! – jedes Mal an einer bestimmten Stelle verlaufen habe, z.B. bei diesem Mal oder bei diesem Mal).

Warum auf Zeit gehen? Einfach, weil es einfach Spaß macht, zu schauen, wie lang ich diesmal gebraucht habe und ob ich vielleicht ein paar Minuten eher am Ziel bin. Vor allem, da ich die ca. 13 Km gut kenne, kann ich unterwegs visualisieren, wo ich gerade bin, wie es weitergeht, und so ein bisschen spekulieren, wie gut ich in der Zeit liege und wie lang ich wohl brauchen könnte.

Es ist aber kein Wettrennen, sondern einfach zügiges Wandern. Heute hab ich tatsächlich eine neue Bestzeit aufgestellt, 2 h 38 min, und das trotz anfangs heftigem Regen. Ich bin froh, dass ich trotzdem gestartet bin, denn beim Aussteigen aus dem Zug in Overath dachte ich kurz: Oh oh.. Aber beim Laufen dann wird einem warm und da ist der Regen okay. Zumal zwischendurch sogar einmal die Sonne rauskam. 🙂 Und die Belohnung ist einfach wieder das tolle Körpergefühl und die Entspannung danach.

PS: Für die Leserinnen unter euch – hier gibt es einen tollen Tipp, auch für Wanderungen zu gebrauchen.

 

 

  • Tour 37, Samstag, 2. April 2016, Hennef
  • Km: 12, Dauer: 2 Stunden 45 Minuten, Höhenmeter: 150

 

 

  • Tour 36, Freitag, 27. März 2016, Overath
  • Km: 13, Dauer: 3 Stunden, 10 Minuten, Höhenmeter: 450

Nach Ewigkeiten noch mal die Wanderschuhe in der Heimat geschnürt. Nachdem ich zuletzt nur noch auf (internationalen) Jakobswegen unterwegs war (auf dem wunderschönen Camino del Norte in Nordspanien sowie auf dem Camino Portugues in Portugal) haben wir gestern nochmal eine Tour durch das Bergische Land „vor der Haustür“ gemacht.

Das Wetter war super, die Tour (eine Wiederholungstour) wunderschön und nur wenige Menschen dort unterwegs. 13 Km sind für einen Pilger nicht viel, doch wer nicht eingelaufen ist, da langt das auch erstmal.

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Es gibt ein paar Neuigkeiten.

1.Ich habe den Siegsteig (Natursteig Sieg) abgeschlossen und damit meinen ersten Fernwanderweg abgewandert. „Komplett“ wollte ich gerade sagen, da erfahre ich, dass man diesen Weg um einige Etappen erweitert hat und noch weiter ausbauen möchte. Gut, trotzdem abgewandert, denn zu jenem Zeitpunkt waren’s noch „nur“ 115 Kilometer Gesamtlänge, und die hab ich gemacht. Keine Diskussion. Mein Fazit zum Weg gibt’s hier zu lesen: http://www.wanderreporter.de/2014/05/20/der-natursteig-sieg-mein-erster-abgewanderter-fernwanderweg/

DSC026622.Aus Liebe zum spanischen Küstenweg, auf dem ich ja im März für dreieinhalb Wochen unterwegs war, habe ich diesem besonderen (da einsam, schön & ursprünglich) Jakobsweg eine eigene Seite gewidmet auf: www.jakobsweg-kuestenweg.com. Dort teile ich Eindrücke, Erfahrungen & Fotos meiner Reise und möchte andere inspirieren, auch den Rucksack zu schnallen und loszugehen. Wer mal über eine etwas längere Tour nachdenkt, der könnte den Jakobsweg nutzen. Man muss ja längst nicht mehr streng religiös sein, um diesen Weg zu gehen. Die Sehnsucht unterwegs zu sein oder einen anderen Blickwinkel zu bekommen, sind ja längst genauso berechtigte Motive.

Zudem bietet der Jakobsweg alles, was man braucht: eine Wegmarkierung über bestenfalls Hunderte von Kilometern sowie die passende Infrastruktur samt Übernachtungsmöglichkeiten, Cafés und Supermärkten. Man kann sich also ganz dem Moment hingeben. „Den“ Jakobsweg gibt es ja eh nicht. Vielmehr ein Netz von Jakobswegen, das sich durch ganz Europa zieht und alleine in Deutschland ein monatelanges Wandern ermöglicht, wenn man diese Wege alle ablaufen wollte.

Ihr findet die Seite hier: http://www.jakobsweg-kuestenweg.com 

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